Beendete Projekte.

… but not forgotten!

 

Spur aufnehmen mit Educaching (2014)

»Stolpersteine und Pfade der Vernichtung jüdischen Lebens in Duisburg«

Projekte nach 2010
»Stolpersteine und Pfade der Vernichtung jüdischen Lebens in Duisburg« – Spur aufnehmen mit Educaching (2014)

Ziel des Projektes ist es, die Geschichte der Duisburger Juden und deren Vertreibung und Ermordung an Hand von Orten „sichtbar“ zu machen. Als Modul wird das Educaching genutzt. Educaching versucht Geocaching in Lernprozesse zu integrieren. Dabei soll der Zugang zu den Inhalten so niederschwellig wie möglich sein. Mit Schülerinnen und Schülern des Steinbarth-Gymnasiums wurde eine Route entwickelt und generiert.

Die Lerninhalte wurden gemeinsam erarbeitet. Das Stadtarchiv Duisburg und die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Duisburg-Mülheim-Oberhausen e.V. standen mit Informationen zur Seite.

Entstanden ist eine Route, die den „Spieler“ an 12 Orte führt. Mahnmale, Stolpersteine und Bauwerke sind Zielpunkte. Zuviel soll hier nicht verraten werden, da diese Route ja selbständig erkundet werden muss. Zielgruppe sind vorallem Schulklassen, Geschichtsinteressierte, Technikliebhaber und Besuchergruppen der Stadt Duisburg.
Die Route führt durch den Kernbereich des Duisburger Zentrums. Die „Spieler“ erhalten an jedem Ort (genannt Station) Informationen verbunden mit Fragen und Rätseln. Die Strecke ist im Rundlauf angelegt – kann im und gegen den Uhrzeigersinn begangen werden. Geosurfen ist ein Community gestütztes location based Adventure Game und verbindet eine klassische Schnitzeljagd mit neuen, modernen Elementen, um seine Umgebung auf spielerischer Art und Weise zu erkunden.
Über das Smartphone werden durch die Community angelegte spielbare Abenteuer (=Waves) angeboten, auf deren Weg der Nutzer suchen und Rätsel und Aufgaben lösen muss. Je nachdem wie „gut“ der Nutzer ist, können Punkte (=Surfies) erspielt werden.

Hier ein paar Tipps für Interessierte:

1. Die geosurfen-app (für Smartphone oder Tablet – im Moment nur Android-Geräte) installieren (siehe Icon „Google play“)
2. Startpunkte suchen: Entweder Nähe Hauptbahnhof (Osteingang) oder Dellstraße (die Wave heißt „Spurensuche“)
3. Straßenverkehr ggf. beachten
4. Festes Schuhwerk hilfreich (die Tour nimmt circa 120 Minuten in Anspruch)

VIA hat dieses Medienprojekt in Zusammenarbeit mit den Spezialisten von media cura real gemacht. Gefördert wurde das Projekt aus Mitteln des Bundesprogramms für Toleranz und Demokratie: „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“.

Ausgezeichnet mit dem Margot Spielmann-Preis für Projekte 2015!

Link: www.media cura.net

 

DEMOGRAPHIE-FIT

Interkulturelles betriebliches Age- und Gesundheitsmanagement (2012)

DEMOGRAPHIE-FIT durch ein interkulturelles betriebliches Age- und Gesundheitsmanagement (2012)
Deutschland wird älter und bunter – die Kundschaft und der Arbeitsmarkt verändern sich immer mehr. Mitte 2012 startete unser Projekt „Interkulturelles betriebliches Age-/Gesundheitsmanagement für Klein- und Mittelbetriebe“, das mit Bundes- und EU-Mitteln gefördert wird.

Es will kleine und mittlere Betriebe dabei unterstützen, sich auf den Wandel einzustellen, das große Potential der neuen Vielfalt zu erkennen und für sich zu nutzen. Unternehmen können sich kostenneutral am Projekt beteiligen.

+++ Deutschland im Wandel +++
Die Zuwanderung von Migranten und die demographische Entwicklung verändern auch den Arbeitsmarkt, die Kundschaft und die Belegschaft.

Wenn ein Unternehmen wirklich zukunftsfähig werden will, dann müssen Alt und Jung lernen, Hand in Hand zu arbeiten, unabhängig von ihrer Hautfarbe und Herkunft, Religion oder Weltanschauung. Die demographische Entwicklung und die längere Lebensarbeitszeit sowie der zunehmende Mangel an Fachkräfte-Nachwuchs machen es immer wichtiger, aus dem weiten Spektrum eines Diversity-Managements dem betrieblichen Age- und Gesundheitsmanagement besonderes Augenmerk zu widmen.

Eine zukunftsweisende Personalpolitik und gesunde Mitarbeiter/innen sind gerade für Klein- und Mittelbetriebe entscheidende Wettbewerbsfaktoren. Häufig überaltern Betriebe in Deutschland allerdings, ohne es rechtzeitig zu bemerken und entsprechende Maßnahmen zu treffen. Vor allem im Mittelstand ist die Dimension dieses Problem mit seiner Auswirkung auf das gesamte Unternehmen noch nicht ausreichend beachtet. In unserem Modell-Projekt, das bis Ende 2014 läuft, sollen Strategien entwickelt werden, wie dem demographischen Wandel in mittelständischen Betrieben begegnet werden kann. Die Konzepte sollen passend zu den unterschiedlichen Größenordnungen der Unternehmen sowie den spezifischen Bedürfnissen der Betriebe entwickelt werden. Da der Migrantenanteil in den Unternehmen immer größer und zur Sicherung des Fachkräfte-Nachwuchses auch immer wichtiger wird, ist es sinnvoll, gesundheitsbezogene Maßnahmen für die Belegschaft von Beginn an interkulturell auszurichten, um unterschiedlichen Herangehensweisen an Gesundheitsthemen gerecht zu werden.

Link: www.diversis.de

 

Medienkompe­tenz-Training

»Mobbing ohne mich« — Projekt gegen Jugendgewalt und Rassismus in den neuen Medien (2012)

Medienkompetenz-Training (2012)
»Mobbing ohne mich« — Projekt gegen Jugendgewalt und Rassismus in den neuen Medien

Ziel des Projektes war es die Kultur des Miteinander zu stärken, bzw. den Kindern und Jugendlichen zu vermitteln, welche Aspekte und Ausformungen »Cyber-Mobbing« im täglichen Leben haben kann.
 
Es wurden Handlungskonzepte entwickelt, die postiven Nutzungsinhalte in den neuen Medien zu stärken und dem möglichen Missbrauch zu begegnen.

Inhalt und Hauptansatzpunkt waren zum einen die in der Zielgruppe vorherrschende Art der Mediennutzung (Handy, PC, Konsole; TV, etc.) und zum anderen eine Aufklärung darüber, was es heißt, Opfer oder Täter des »Cyber-Mobbing« zu werden.
Die Jugendlichen sollten durch die angebotenen Mediencoaching-Workshops Möglichkeiten, aber auch Gefahren des (digitalen) Alltags erkennen. Zudem wurden gemeinsam Strategien entwickelt, sich den Ausprägungen des Mobbings zu widersetzen. (weitere Stichworte: Happy-Slapping-Videos, Porno-Sprache) Das Projekt sollte die Auseinandersetzung der Jugendlichen mit sich selbst fördern, sie wieder etwas unabhängiger von der Digitalwelt machen ohne diese zu verteufeln.

VIA hat dieses Projekt in Zusammenarbeit mit den Spezialisten von media cura umgesetzt. Gefördert wurde dieses Projekt über das Kinder- und Jugendschutz Aktionsprogramm der Stadt Duisburg.

Link: www.media cura.net

Diversity Management

Interkulturelle Kompetenz in kleinen und mittleren Betrieben" (2012)

»Diversity Management und Interkulturelle Bildung – Förderung von interkultureller Kompetenz in kleinen und mittleren Betrieben« (2012)
Diversity Management ist ein wichtiger Arbeitsschwerpunkt für uns, der in Zukunft an Bedeutung gewinnen wird. Viele reden über Diversity Managent – auf Tagungen, in Publikationen, in Diskussionsrunden.

Wir handeln:

  • Unser EU-gefördertes XENOS-Projekt „Diversity Management und Interkulturelle Bildung – Förderung von interkultureller Kompetenz in kleinen und mittleren Betrieben“ will Unternehmen dabei unterstützen, sich auf den Wandel einzustellen, das große Potential der neuen Vielfalt zu erkennen und für sich zu nutzen. Unternehmen können sich kostenneutral am Projekt beteiligen.
  • Vermittlung von Referenten/innen und Projektpartnern zum Thema „Diversity Management“ und „Interkulturelle Kompetenz“
  • Beratung von Betrieben zur Einführung und Nutzung von Diversity-Strategien, interkulturelle Bildung von Mitarbeitern/innen und mehr zu diesem Thema.


Link: 
Diversity Management

 

Rückkehr-Projekt

»Qualifikationen für die Arbeitsmärkte - Fokus Westafrika (2011)

Rückkehr-Projekt (2011)
Qualifikationen für die Arbeitsmärkte
Das Projekt ist auf der Grundlage der Prämisse entwickelt worden, dass die Integration auf dem Arbeitsmarkt eine wesentliche Voraussetzung für eine soziale Integration darstellt. Das gilt nicht nur in Europa, sondern auch in den Herkunftsländern der Flüchtlinge.

Die Maßnahme ist darauf ausgerichtet, den Flüchtlingen eine schnelle Wiedereingliederung in das berufliche und soziale Leben nach ihrer Rückkehr zu ermöglichen. Der Zugang zum Arbeitsmarkt ist hierbei eine Voraussetzung für eine soziale Integration der Zielgruppe. Den Flüchtlingen werden Teilqualifikationen in Berufsbereichen angeboten, die in ihrem Heimatland als zukunftsträchtig zu bezeichnen sind und auf die Gegebenheiten und Bedürfnisse in den Herkunftsländern abgestimmt sind.
 
 
Don't Stop

Projekt »DU4you«

Stärkung strukturschwacher Duisburger Stadtteile (2011)

DU4you will die Teilhabe und Aktivität von Kindern und Jugendlichen aus den strukturschwachen Duisburger Stadtteilen Beeck, Bruckhausen und Marxloh fördern.
Durch das Erkunden der eigenen und benachbarten Stadtteile soll das Interesse bei den Jugendlichen für die Umgebung geweckt werden, bestehende Angebote zu nutzen und zur Steigerung der Attraktivität der Stadtteile für Jugendliche mit beizutragen.

Die Jugendlichen lernen, sich mit ihrem Wohnort zu identifizieren und den Wert der Gemeinschaftszugehörigkeit zu kennen. Durch ihre Aktivitäten bei „DU4You“ werden ihnen die verschiedenen Möglichkeiten einer gleichberechtigten Teilhabe am öffentlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Leben veranschaulicht. Die Jugendgruppe ist sozial und religiös-kulturell sehr unterschiedlich besetzt. Durch ihre gemeinschaftlichen Aktionen wird Toleranz gefördert, Interkulturalität vermittelt und ein interkulturelles Verständnis entwickelt.

Konkret geht es darum, jugendspezifische Angebote vor Ort von Jugendlichen zu „testen“ und die gemachten Erfahrungen für Jugendliche zu verbreiten. Aus ihrer eigenen Sicht setzen sich die Teilnehmer mit ihren persönlichen Problemen und Erfahrungen mit den vorhandenen (und auch fehlenden) Angeboten für sie in ihrer Umgebung auseinander. Sie bewerten diese Angebote und veröffentlichen ihre Eindrücke, und schaffen so einen jugendspezifischen „Stadtplan“ für ihre Altersgenossen.

Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit unserer Mitgliedsgruppe „Kulturbunker Bruckhausen“ realisiert. Es wird finanziell gefördert durch die Robert Bosch Stiftung.

Link: DU4You
Don't Stop

»Kein Geld für die Katz’«

… für einen nachhaltigen Umgang mit Geld (2011)

Das erklärte Ziel des Projekts ist ein nachhaltiger Umgang mit Geld.
Migrantenkinder von 11-14 Jahren können durch unterschiedliche Aktivitäten und Aktionen folgende Kompetenzen ausbauen:
  • Umgang mit Taschengeld (Sinn und Zweck des Sparens, gemeint ist nicht nur die Spardose, sondern auch Einsparungen bei Energieressourcen und anderen Dingen des täglichen Umgangs)
  • Verhältnis zwischen Sparen, Verdienen und Ausgeben
  • Werbung, eigene Konsumwünsche und Budget
  • Geld verleihen und Schulden machen
  • Verhältnis zwischen teuer und billig, gute und schlechte Qualität, notwendige und überflüssige Produkte
  • Bewusster Umgang mit Medien (z.B. Abzocke per Handy, kostenpflichtige Downloads)
  • Vorstellung vom Wert des Geldes (durch Maßnahmen wie Flohmarktaktion: wie viel altes Spielzeug muss ich am Flohmarkt verkaufen um einen neuen Fußball kaufen zu können?)
  • Online-Einkäufe

Link: Kein Geld für die Katz‘
 
Don't Stop

»Gesundheit für Migranten«

Orientierungshilfen im deutschen Gesundheitssystem (2011)

Immer wieder stellen wir fest, dass sich Migranten/innen im deutschen Gesundheitssystem nur unzureichend zurechtfinden und nicht an Maßnahmen partizipieren, die ihrer Gesundheit nutzen und Krankheiten vorbeugen.

Dazu gehört u.a.:
  • Migranten/innen nehmen weitaus weniger als Deutsche an den Vorsorgeuntersuchungen sowohl für Kinder als auch für Erwachsene teil
  • Schutzimpfungen werden von Migranten/innen viel weniger vorgenommen
  • Chronisch kranke Migranten/innen nehmen regelmäßige Kontrolluntersuchungen nicht wahr
  • Migranten/innen nehmen so gut wie gar nicht an gesundheitlichen Präventionskursen teil
  • Migrantenjugendliche sind überproportional von Übergewicht und daraus resultierenden Erkrankungen betroffen.

Link: Gesundheit für Migranten
 
Don't Stop

»Wushu – Austausch mit China«

Traditionelle Chinesische Kampfsport (2011)

Ein Projekt für Deutsche und Migrantenjugendliche. Das Projekt startete im Februar 2008 und dauert bis Ende Januar 2011.
Im Mittelpunkt steht WUSHU oder Kungfu, der „Traditionelle Chinesische Kampfsport“. (TCK) Wir wollen eine Kerngruppe von engagierten Jugendlichen aufbauen, die regelmäßig diese Sportart betreibt und sich dabei immer weiter entwickelt. Dieser Sport kann übrigens auch eben so gut von Mädchen betrieben werden. Darum gibt es eine Mädchen- und eine Jungengruppe.

Link: Wushu – Austausch mit China
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Realisierte Projekte in 40 Jahren interkultureller Arbeit!

VIA

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Der Verband für Interkuturelle Arbeit (VIA) hat 40 Jahre Kompetenz im Buntsein und viel Wissenswertes aus der großen Multikulti-Welt mizuteilen!

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